Montag, 25. Februar 2013

Harley-Davidson Miami wird 59



Per Zufall haben wir erfahren, dass die örtliche Harley-Davidson-Vertretung anlässlich ihres 59-jährigen Bestehens ein Fest veranstaltet. Also nichts wie hin. Das sommerlich warme Wetter liess nicht nur die Showgirls ihre Hüllen fallen, auch wir beschränkten uns auf T-Shirt, Gilet und Minimalhelm (in Florida ist Helmtragen ohnehin NICHT Pflicht!).

Samstag, 23. Februar 2013

Am Strand von Miami Beach



Miami Beach, herrlicher Strand, weltberühmt, aber extrem gegensätzlich. Hier topluxuriöse Hotelpaläste, dazwischen Bauruinen und baufällige Plattenbauten. Exakt in einer solchen Bruchbude ist unser Appartement, das wir von langer Hand reserviert hatten und jetzt nicht mehr stornieren können. Immerhin ist der Strand nur 30 Meter entfernt, die Sonne scheint und die Temperaturen sind 28 Grad Luft und 26 Grad Wasser.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Am südlichsten Punkt der USA





In Key West, am südlichsten Punkt der USA, ticken die Uhren etwas anders als anderswo auf dem Kontinent. Das hat schon Schriftsteller und Lebenskünstler Ernest Hemingway erkannt. Und heute pilgern Heerscharen von amerikanischen, europäischen und asiatischen Touristen auf die letzte Insel vor Kuba, um einen Hauch von Karibik, einen echt tropischen Sonnenuntergang, eine fast echt kubanische Zigarre und viel Touristen-Halligalli zu völlig abgehobenen Preisen zu inhalieren.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Vom Winter in den Sommer





Von Crystal River über das mondäne Clearwater Beach nach Venice, von Venice durch die von Vögeln und Aligatoren bewohnten Everglades nach Homestead und von dort heute über Brücken von Insel zu Insel bis nach Key West. Drei ganz unterschiedliche Routen und drei Tage, in denen das Klima ebensoschnell wieder von Winter auf Sommer umgestellt hat, wie umgekehrt vor einer Woche. Bei 26 Grad hoffen wir nun auch unseren Husten, den wir uns am Karneval in New Orleans geholt haben, wieder los zu werden. Schade nur, dass die Privatunterkunft mitten im historischen Key West nicht ganz unseren Erwartungen entspricht!

Sonntag, 17. Februar 2013

Die vergessene Küste



Von Biloxi über Mobile und Panama City Beach bis nach St. Marks sind wir der Forgotten Coast, der vergessenen Küste, gefolgt. Ein Wechselspiel von Hafenstädten, Touristenorten mit schrägen Attraktionen, ruhigen Ecken mit Villen auf Stelzen, Fischer- und Bootsfahrerdörfern sowie verschlafenen Nestern, wo die lokale Tankstelle und der Tante-Emma-Laden unter einem Dach vereint sind und Bären sowie Manatees (sog. Rundschwandseekühe) einander gute Nacht sagen. Tönt alles toll, doch die Bilder täuschen. Die Temperaturen schwanken derzeit, für Florida untypisch, zwischen 3 und 12 Grad. Brrr!!!

Donnerstag, 14. Februar 2013

Feucht und fröhlich in Biloxi


Seit Sonntag Nachmittag weilen wir nun in Biloxi, einer Kleinstadt im Bundesstaat Mississippi, direkt am blütenweissen Strand. Daneben ist Biloxi für zwei weitere Highlights bekannt: 7 grosse Casinos, die einen Hauch von Las Vegas verströmen und der Mardi Gras-Umzug am Fasnachtsdienstag, der noch längere Tradition hat, als jener von New Orleans. Wir haben uns entsprechend gestylt ins Karnevalsgetümmel gestürtzt und eine Parade erlebt, die zwar klar handgestrickter daherkommt als jene in New Orleans, aber dafür noch richtig zum Anfassen ist. Dass wir auch am Mittwoch noch in Biloxi kleben blieben, hat aber nichts mit Kater oder so zu tun, sondern mit einer hartnäckigen Regenfront, die seit Montag unbeweglich über der Küste hängt und die Temperaturen mittlerweile von über 20 auf knapp 10 Grad fallen liess. Immerhin, für morgen Donnerstag ist Besserung in Sicht.

Sonntag, 10. Februar 2013

Kurz vor dem Siedepunkt




Das ganze Jahr hindurch gilt die Bourbon Street in New Orleans' French Quarter mit Dutzenden von Bars und Nachtclubs als Partymeile. Doch während der Mardi Gras-Woche befindet sich die Stimmung dort immer kurz vor dem Überkochen. Bier und hochprozentige Neondrinks fliessen in Strömen und allüberall findet das beliebte Spiel statt: Oben (von den Bar-Terrassen oder auf den Umzugswagen) werden kitschige Halsketten, Plüschtiere oder sonstige Goodies rausgeschmissen, unten recken hunderte von Hände (dann und wann auch ein entblöster Busen) in die Höhe, um möglichst viel von dem begehrten Zeugs einzuheimsen.

Am und auf dem Mississippi





Ein Bummel durch das French Quarter mit unzähligen Musikbars und eine Jazzfahrt mit dem letzten echt dampfbetriebenen Schaufelraddampfer "Natchez" über den auch für grosse Meerschiffe zugänglichen Mississippi zeigen den für New Orleans so faszinierenden Kontrast zwischen Nostalgie und Grossstadtmoderne.

Samstag, 9. Februar 2013

Närrische Zeiten








Der Mardi Gras als Höhepunkt des hiesigen Karnevals ist zwar erst nächsten Dienstag, doch in New Orleans geht jetzt schon jeden Abend gehörig die Post ab mit Umzügen bis um Mitternacht. Sogar die Guggemusig "Kamikaze" aus Monthey (Wallis) marschiert hier mit.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Auf nostalgischen Spuren



Durch abgelegene Bajous und geisterhaft wirkende Wälder - immer schön der Küste nach – erreichten wir gestern New Orleans, wo wir im historischen Bywater-Quartier für vier Tage das originell eingerichtete Gästehaus einer rund 80 jährigen Villa bewohnen werden.

Dienstag, 5. Februar 2013

Von Insel zu Insel


Fernab von Interstate Highways und Grossstädten wie Houston fahren wir so nah am Meer wie möglich nordostwärts. Und das ist vielfach von Insel zu Insel, meist über Brücken, seltener mit Fähren. Hier ist alles lokal, sogar das ZiegenBock-Bier. Wir begegnen Feriensiedlungen komplett auf Stelzen (der nächste Hurricane kommt bestimmt!) und grossen Raffinerien, welche das Erdöl aus dem Golf von Mexico verarbeiten. Ganz unbemerkt haben wir mittlerweile die Grenze von Texas nach Louisiana überquert.

Kriegerische Vergangenheit


Corpus Christi war am Samstag unsere erste Station auf dem Weg Richtung New Orleans. Dank frühzeitiger Ankunft blieb uns noch schön Zeit, den erst 1990 ausrangierten und zum Museum umfunktionierten Flugzeugträger USS Lexington aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu besichtigen.


Samstag, 2. Februar 2013

Brücke, Pier und etwas Kitsch



Bevor wir morgen weiterziehen hier noch eine letzte Portion Bilder von der Brücke, welche sich von Port Isabel nach South Padre Island schwingt und den Piers, welche auf beiden Seiten in die fischreiche Lagune reichen und jede Menge Piratenlegenden und Fischerlatein bieten. Etwas Touristenkitsch muss halt sein. Da hält sich sogar der Sonnenuntergang nicht zurück.