Samstag, 21. November 2015

Zwei-, äh Dreirad-Tour
















Nach rund eineinhalb Wochen auf der Insel Ko Chang kommt zwangsläufig der Wunsch auf, etwas mehr zu sehen als nur die unmittelbare Umgebung von Kai Bae Beach. Deshalb mieten wir für einen Tag einen Roller, genauer gesagt eine Yamaha Tricity mit zwei Vorderrädern. Die hat den Vorteil gegenüber den übrigen Modellen, dass sie erstens mit 125 statt nur 50 cm3 mehr Drehmoment aufweist und damit auch zwei Passagiere die hier zum Teil über 20-prozentigen Steigungen hochbringt. Und zweitens ohne spürbare Einbussen bei der Handlichkeit auf praktisch keinem Untergrund irgendwie die Haftung verliert.































Eine Rundfahrt um die Insel ist leider nicht möglich, da im Süden ein Stück von rund 5 Kilometern nicht durchgehend befahrbar ist. Also fahren wir mal zuerst von Kai Bae südwärts nach Bao Bang, einer Siedlung aus Bungalows, Restaurants und Souvenirshops, die grösstenteils entlang einem langen, von einem Leuchtturm beendeten Pier gebaut ist.

Nun geht‘s zurück, durch Touristenorte und über Passstrassen bis zur Nordspitze, wo die Fähren von Trat anlegen und auf der anderen Seite wieder hinunter.

Was für ein Kontrast! Kaum Sandstrände, wenig Siedlungen, keine Berg- und Talfahrten... und, da nordostexponiert, frühes Eindunkeln ohne Sonnenuntergänge. Das einzig Spektakuläre sind ein paar Wasserfälle, wie jener von Than Mayom, welchen wir über einen kurzen, aber abenteuerlichen Fussmarsch erreichen.

Zum Abschluss entdecken wir noch einen chinesischen Tempel, bevor wir weit nach dem Eindunkeln wieder Kai Bae erreichen und unseren Dreirad-Roller mit rund 130 Kilometer mehr auf dem Tacho wieder abgeben.

Kleine Action zum Schluss: Nachdem wir in unsere Unterkunft zurückgekehrt waren, fällt doch tatsächlich das Vorhängeschloss für die Eingangstür zwischen den Bodenbrettern in den Fluss runter – zur Erinnerung: Wir wohnen hier in einem Haus, das zur Hälfte auf Stelzen über einem Fluss steht. Also dann: mit Taschenlampe unters Haus und Schloss suchen. Bingo, wir haben es gefunden.

Mittwoch, 18. November 2015

Wassersport

Nach einer Woche des Nichtstuns ist es nun an der Zeit, etwas aktiv zu werden. Wir mieten ein Kanu und paddeln rund 20 Minuten zur benachbarten Insel Ko Man Noi, welche auf der Landseite einen kleinen Badestrand und auf der Meerseite schroffe Felsen, Canyons und Höhlen aufweist.
















Wir haben Taucherbrillen und Schnorchel dabei, die wir in unserer Unterkunft gefunden haben und natürlich das Unterwassergehäuse für meine Kompaktkamera. Das Problem ist nur: Dort wo wir easy zufahren können, sprich am Sandstrand, gibt‘s nichts zu sehen. Und dort, wo es etwas zu sehen gibt, nämlich bei den Felsen, können wir als Kanuanfänger nicht anlegen.















Bleibt also nur: am Strand das Kanu parkieren und dann mit Schnorchelausrüstung um die Inselecke schwimmen. Richtig grosse Fische sehen wir zwar nicht, dafur Korallen in allen Formen und jede Menge Schwärme kleinster, zum Teil wie Neonlichter strahlender Fische, wie sie auch in Aquarien gehalten werden.

Und Sport haben wir heute zur Genüge geleistet.

Dienstag, 17. November 2015

Tourismus in Grenzen

Ja, gewiss, auch die Insel Ko Chang ist mittlerweile vom Tourismus voll erfasst worden. Das Dorf Kai Bae würde wohl ohne das gute Dutzend Bungalow-Resorts noch heute nur aus ein Paar einfachen Holzhütten bestehen.. Doch der Tourismus hält sich auf der Insel, die sich den Ökotourismus auf die Fahne geschrieben hat, in angenehmen Grenzen: Keine Hotelpaläste mit Hunderten von Zimmern, keine Halli-Galli-Vergnügungsparks, keine dieser lästigen, weil lärmigen und grösstenteils völlig unnütz eingesetzten Aquascooter.

Hinter dem kleinen Hafen für die Fischerboote mischen sich die Häuschen von Fischern und Gewebetreibenden mit kleinen Restaurants, leckere Häppchen zubereitenden Gassenküchen, Früchte- und Gemüse-Marktständen, zwei Supermarkten, ein paar Massage-Studios und einem Coiffeur.
















Ja, genau den hatten wir gesucht für unsere obligatorische jährliche Frisur-Auffrrischung. Kostet hier für beide samt intensiver Kopfmassage rund 30 Franken.
















Dann gibt‘s Nachtessen für weniger als 10 Franken und zum Schluss noch zwei Cocktails in der schicken Filou-Lounge für rund 7 Franken. Inklusive perfekt und schnell funktionierendem Internet (seeehr hilfreich, da sich das Laptop des Schreibenden nach wie vor nicht mit dem WiFi-Router in unserer Mietunterkunft versteht).

Sonntag, 15. November 2015

Wie in der Badewanne















Nur wenige Schritte von unserer Unterkunft entfernt, liegt ein herrlicher Sandstrand, der sich sehr flach ins mindestens 30 Grad warme Meer absenkt. Ein Gefühl fast wie in einer Badewanne.

Trotzdem sich hinter dem Strand ein Bungalow-Resort ans nächste reiht, sind jeweils nur wenige Leute am Baden. Wohl ein Vorteil der Nebensaison, in welcher wir uns noch befinden.

Derzeit befinden wir uns noch in der Phase des Runterfahrens nach der Hektik unserer Arbeitssaison. Das heisst vor allem Schlafen, Relaxen, Sonne tanken, Baden, Spazieren, Abendstimmungen geniessen.


Samstag, 14. November 2015

Auf Stelzen gebaut



Wie bereits erwähnt, wohnen wir hier in Ko Chang in einem typisch thailändischen Haus, das, um Platz zu gewinnen, zur Hälfte auf Stelzen über ein kleines Flüsschen gebaut ist.










Die Lage ist ideal: In zwei Minuten ist man am Strand, in drei Minuten im Dorfzentrum mit zwei kleinen Supermärkten, Gemüse- und Frlüchtehändlern, Restaurants und Gassenküchen.






Wohnzimmer, Küche, drei Schlafräume, und Dusche/Toilette. Wir haben mehr als genug Platz in dem Haus, das wir nach bewährter Art über Airbnb von einem Franzosen gemietet haben.


Nur mit dem Internet haben wir ein Problem. Irgendwie versteht sich das Laptop des Schreibenden nicht mit dem WiFi-Router im Haus. Andere Geräte, so auch das Laptop unseres Gastgebers, laufen hingegen problemlos. Mein Laptop wiederum funktioniert in diversen Restaurants mit WiFi ebenfalls ohne Zicken.


Keine Ahnung wo der Knopf zu suchen ist. Kann aber sein, dass aus diesem Grund die Kommunikation mit uns in den nächsten zwei Wochen etwas begrenzt sein wird.














Ein wahrer Traum sind die Sonnenuntergänge, die wir direkt von unserer Terrasse aus bei einem Chang Bier geniessen können.









Donnerstag, 12. November 2015

Ins Land des Lächelns

Die Abreise aus unserem Sommer- und Arbeitsdomizil auf dem Campingplatz Rausenbach war zwar mit einigen Pannen wie Scherben und Schrammen verbunden, danach verlief die lange Reise von Maur nach Kai Bae Beach auf der thailändischen Insel Ko Chang aber absolut problemlos.














Mit einer nur halbvollen Boeing 777 der Thai Airways (Foto © Bjorn ter Beest) erreichen wir mit einer halben Stunden Vorsprung auf die Marschtabelle den Flughafen von Bangkok, der von riesigen Statuen der in Thailand legendären „Chief of Giants“ durchsetzt ist. Da stört es kaum, dass die Einreise mit langen Warteschlangen vor der Immigration verbunden ist. Um den Weiterflug nach Trat zu erreichen bleiben immer noch rund vier Stunden Zeit.














Eine Stunde Flug mit der zweimotorigen Propellermaschine der Bangkok Airways und noch rund eine Stunde mit Minibus und Fähre auf die Insel Ko Chang, die Elefanten-Insel. Sie heisst übrigens so wegen ihrer Form. Elefanten waren hier nie heimisch, sondern in jüngster Zeit nur wegen der Touristen angesiedelt.










Hier bewohnen wir die nächsten zwei Wochen ein Häuschen im Thai-Stil auf Stelzen, direkt an der Mündung eines Flüsschens ins Meer.



Dienstag, 8. September 2015

In zwei Monaten geht's wieder los!

Bald gehen wir wieder auf Reisen. Diesmal nach Südostasien. Wir beginnen mit einem Relax-Aufenthalt auf der thailändischen Insel Ko Chang,

besuchen danach die berühmte Tempelanlage von Angkor Wat in Kambodscha,

 unternehmen eine Kreuzfahrt den Fluss Mekong runter bis nach Saigon,


lassen uns von den kegelförmigen Kalkfelsen in der nordvietnamesischen Halong-Bucht verzaubern
und verbringen Weihnachten/Neujahr mit Bekannten in Phuket. 


Der zweite Teil der Reise führt uns dann in den Norden von Thailand nach Chiang Mai, Mae Hong Son und Sukhothai,












dann ins touristisch noch weniger bekannte Burma
 mit dem heiligen goldgetünchten Felsen von Kyiakto
 und der Shwedagon Pagode in Yangon.

Nach einem Stopover in der multikulturellen Business-Metropole Singapur

 











beenden wir unsere viermonatige Reise mit einer Rundfahrt durch den Inselstaat Sri Lanka mit
 Traumstränden und üppiger Natur im Landesinnern.


Ab 10. November seid ihr wieder (fast) live mit dabei.